Donnerstag, 14. Juni 2007

Gestern war ich Saufen

Guten Morgen. Sie schmeckt rundherum leicht süß, mit einer zarten Karamelnote, daß man garnicht genug bekommen will!
(nicht was ihr jetzt glaubt). Sie, das ist die Biersorte, die ich mir gestern in größerer Menge und kleinerer Runde in den Rachen goß. Ein "rotes Zwickl" in einem düsteren, aber durchaus als sauber einzuordnenden Beisl in Wien.
Obgleich ich garnicht sonderlich lange aus war, bin ich heute ziemlich am Sand. Ich meine, Freunde!, ich bin gerade mal 24 Jahre alt, und das soll es gewesen sein? Daß ich nach so einer kleinen Nacht valad bin? [solls geben, und das wird noch schlimmer / pro Jahr]. Beim Aufstehen (der Wecker rief zum Morgenappell gen Sankt Starhemberg) wogen meine Glieder gut 50Kilo das Stück, und meine Gedanken noch mal so viel. Ich hatte nicht mal die Kraft, meine Tageszeitung anzulesen (Großformat, angeblich Qualitätszeitung, schreibt den Linken nach dem Mund, aber immer noch besser als Die Presse, obwohl, ähm..). Die Schlagzeile dreht sich um die Pflegereform. Heute morgen trift auf meinen Körper Pflegestufe 4 1/2 zu, auf den Kopf gegen 5,0.

Kommentare:

Chef vom Dienst hat gesagt…

das lachsblatt ist doch kein großformat. die zeit ist großformat!
und was zur hölle heißt valad? noch nie gehört das wort.

Bernie hat gesagt…

größer als die Krone ises, die Zeit ist eine Sandlertuchent.

valad (vielleicht schreibt man auch richtigerweise valat; ich schaue nicht in Wörterbücher) ist ein Begriff vom Tarockieren, der aber in den ugs. Sprachgebrauch Eingang gefunden hat. Valad ist man, wenn man beim Tarockieren keinen einzigen Stich hat (vergleichbar mit einem Dreier beim Schnapsen). Und übertragen heißt es, daß man am Sand ist.